Homberg – Der Üttelsheimer See bei Dunkelheit

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Nachts sind alle Katzen grau. Diesen Spruch habe ich noch aus meiner Kindheit in Erinnerung. Er verlor aber spätestens zu dem Zeitpunkt seine Bedeutung, als ich mit der Fotografie anfing. Analog, versteht sich. Es ist faszinierend, was für eine Farbenpracht sich bei einem lang belichteten Bild entwickeln kann. Es überrascht mich immer wieder, wenn ich dann die Ergebnisse sehe. Und im Gegensatz zur analogen Fotografie von damals, sieht man die Ergebnisse heute sofort.

Meine erste Kamera war eine Canon EOS 500. Wer jetzt das D hinter der 500 vermisst dem sei gesagt, dass man zur damaligen Zeit noch nicht einmal von digitaler Fotografie geträumt hat. Ich habe viele Jahre sehr viel und sehr gerne mit dieser Kamera fotografiert. Und ich bin sehr schnell darauf gekommen, das mir das Fotografieren bei Dunkelheit am meisten Spaß macht.

Leider musste ich meine, am Ende reichlich umfangreiche, Fotoausrüstung verkaufen, um mir eine kleine aber halt digitale Kompaktkamera zulegen zu können. Ab da war es dann leider vorbei mit der kreativen Fotografie. Meine Vorliebe für das Knipsen bei wenig Licht hat sich aber nie verflüchtigt und kam auch promt wieder zum Vorschein, mit dem Kauf meiner Systemkamera.

Mit dieser Kamera kann ich nun endlich wieder an alte und vergangene Zeiten anknüpfen und da weiter machen, wo ich damals aufhören musste. Einen kleinen Einblick in mein Nachtleben gewähre ich hier mit dieser kleinen Fotogalerie. Ich hatte diese Tour um den Üttelsheimer See nicht geplant. Ziemlich spontan habe ich mir meine Kamera samt Stativ gepackt und bin los gezogen. Und das ist das Ergebnis.

Ach so, für die, die es wissen wollen: Alle Fotos wurden mit einer NEX 5N von Sony geschossen. Alle Einstellungen, Blende, Zeit und auch Schärfe habe ich manuell eingestellt.

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