Meine Fotoausrüstung

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Wenn man irgendwo schöne und ansprechende Fotos sieht, stellt sich oft die Frage, mit welcher Kamera, welchem Objektiv und welchen Einstellungen diese Fotos entstanden sind. Auf meiner Seite wirst du sehr viele Fotos zu sehen bekommen. Ob sie nun schön und ansprechend sind oder nicht, das bleibt dir überlassen. Hier will ich dir nur verraten, womit diese Fotos entstanden sind. Die meisten Fotos und Videos, die auf dieser Seite zu finden sind, sind auch mit dieser Kamera entstanden.

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Die Ausrüstung:

  • Kamerabody: Sony NEX 5N

Der Kamerabody besteht hauptsächlich aus Metall, einer Magnesiumlegierung, was ihn sehr widerstandsfähig macht. Auch insgesamt ist Sony eine prima Haptik (Hach, ich liebe dieses Wort ;-)) gelungen. Man könnte aber auch sagen, sie fühlt sich sehr gut an wenn man sie in der Hand hält und macht auch einen sehr wertigen Eindruck. Alles ist gut verarbeitet, nichts quietsch oder knarzt und auch die Objektive sitzen bombenfest.

Das Display ist ist ein Touchdisplay, über welches sich viele Dinge sehr schnell erledigen lassen, wie z.B. das Fixieren des Focusbereichs auf einen bestimmten Punkt auf dem Display. Natürlich kommt man aber auch durch das gesamte Menü der Kamera, indem man das Display mit Streicheleinheiten seiner Fingerspitzen verwöhnt.

Das Display lässt sich um geschätzte 80 Grad nach oben schwenken. Die Schwenkachse ist dabei der obere Rand des Displays. In der oberen Position angekommen, lässt sich das Display um eine horizontale Schwenkachse, die auf der Mitte des Displays liegt, nach unten schwenken, bis es, gemessen zur Rückwand der Kamera, um geschätzte 45 Grad nach unten zeigt.

Durch diesen Schwenkbereich lässt es sich sehr gut über Kopf fotografieren und auch aus der Hüfte oder im bodennahen Bereich gelingen prima Aufnahmen. Die Schwenkmechanik des Displays wirkt, rein optisch und subjektiv, auf den ersten Blick ein wenig schwach. Sie erweist sich aber als durchaus ausreichend. Mir hat sie, bei kameraüblicher Benutzung, keine Probleme bereitet.

Auch die Bedienelemente wie Schalter, Knöpfe und Drehräder funktionieren einwandfrei, reagieren auf sofort, klappern und wackeln nicht und machen auch sonst einen rundum soliden Eindruck. Und da ich die Kamera auch schon ein paar Jahre im Einsatz habe kann ich sagen, dass sich an der guten Funktion aller Bedienelemente, auch im Laufe der Jahre, nichts ändert.

Als Sensor ist hier einer im DX Format verbaut. Die genaue Abmessungen betragen 23,5 mm x 15,6 mm. Das ergibt einen sogenannten Crop-Faktor von 1,5. Man kann also die auf Objektiven angegebene Brennweite mit diesem Wert multiplizieren und erhält die zum Kleinbild vergleichbare Brennweite.Der Sensor löst mit 16 Megapixeln auf und erzeugt verblüffend rauscharme Bilder, auch bei wenig Licht und hohen ISO-Werten.

Selbstverständlich basiert diese Aussage nicht auf Laborwerten oder Messungen mit den entsprechenden Geräten. Ich beziehe mich ausschließlich auf meine eigene Wahrnehmung der Ergebnisse, die ich mit dieser Kamera erzielt habe. Im Netz gibt es aber haufenweise Messwerte zu dieser Kamera, die meine Aussage bestätigen.

  • Objektiv 1: Sony SEL 1855

Ein schönes, kleines Schnappschussobjektiv. Der Brennweitenbereich reicht von weitwinkeligen 18 mm bis  55 mm. Bei einem Faktor von 1,5 im Vergleich zum Kleinbildformat, entspricht der Brennweitenbereich den Werten 27 mm bis 82,5 mm. Das Objektiv ist ideal, wenn man nicht viel dabei haben möchte, bei einem Spaziergang z.B. oder bei einem Ausflug, wo das Fotografieren halt nicht die primäre Aufgabe sein soll, aber wo man gerne schnell mal ein paar Schnappschüsse und Erinnerungsfotos schießen möchte.

Das Ding stellt schnell scharf und bietet mit der größten Blendenöffnung von 3,5 bei 18 mm auch in geschlossenen und spärlich beleuchteten Räumen noch genug Lichtreserven, um auch ohne Blitz noch gute Fotos schießen zu können. Und mit dem maximalen Zoom von 55 mm, kommt man auch nah genug ran, wenn es mal etwas weiter weg ist, wobei sich bei maximalem Zoom die größte Blendenöffnung auf 5,6 verringert. Aber allen Pixelzählern sei gesagt, das SEL 1855 ist ein Allrounder, KEIN Spezialist. Für die, die es genauer wissen wollen, gibt es zu diesem, und natürlich auch vielen anderen Objektiven, massenhaft Infos im Netz.

  • Objektiv 2: Sony SEL 55210

Eine hervorragende Ergänzung zum SEL 1855. Es ist mit 4,5 bis 6,3 nicht ganz so lichtstark. Es knüpft direkt an den Brennweitenbereich des SEL 1855 an, so dass man von 18 mm (KB 27 mm) bis 210 mm (KB 315 mm) durchgehend bedient ist.

  • Stativ: Ein uraltes Bilora mit ölgedämpftem 3D-Kopf, ohne Schnellverschluss. (Geiles Teil)
  • Billigstativ mit Schnellverschluss, 3D-Kopf und Kurbel zur Höhenverstellung. (Kann man benutzen)
  • Sonstiges: Graufilter, Polarisationsfilter und weiterer Kleinkram

 

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